Geheimnis..

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Eine Welt in einem Sandkorn zu sehen und einen Himmel in einer Wildblume,

die Unendlichkeit in der Hand zu halten und die Ewigkeit in einer einzigen Stunde.

–William Blake–

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Dont climb mountains

that people can see you.

Climb mountains

so that you can see the world.

Ich suche meinen Stamm..

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Ich suche meinen Stamm.

Die Leute meines Stammes sind leicht zu erkennen:

Sie gehen aufrecht, haben Funken in den Augen und ein Schmunzeln auf den Lippen.

Sie sind weder heilig noch erleuchtet.
Sie sind durch ihre eigene Hölle gegangen, haben ihre Schatten und Dämonen angeschaut, angenommen und offenbart.

Sie sind keine Kinder mehr, wissen wohl was ihnen angetan worden ist, haben ihre Scham und ihre Rage explodieren lassen und dann die Vergangenheit abgelegt, die Nabelschnur abgeschnitten und die Verzeihung ausgesprochen.

Weil sie nichts mehr verbergen wollen, sind sie klar und offen.
Weil sie nicht mehr verdrängen müssen, sind sie voller Energie, Neugierde und Begeisterung.
Das Feuer brennt in ihrem Bauch!

Die Leute meines Stammes kennen den wilden Mann und die wilde Frau in sich und haben keine Angst davor.

Sie halten nichts für gegeben und selbstverständlich, prüfen nach, machen ihre eigenen Erfahrungen und folgen ihrer eigenen Intuition.

Männer und Frauen meines Stammes begegnen sich auf der gleichen Ebene, achten und schätzen ihr „Anders“-Sein, konfrontieren sich ohne Bosheit und lieben ohne Rückhalt.

Leute meines Stammes gehen oft nach innen, um sich zu sammeln,
Kontakt mit den eigenen Wurzeln auf zu nehmen, sich wieder finden, falls sie sich durch den Rausch das Lebens verloren haben.

Und dann kehren sie gerne zu ihrem Stamm zurück, denn sie mögen teilen und mitteilen, geben und nehmen, schenken und beschenkt werden.
Sie leben Wärme, Geborgenheit und Intimität.
Getrennt fühlen sie sich nicht verloren wie kleine Kinder und können gut damit umgehen.
Sie leiden aber an Isolation und sehnen sich nach ihren Seelenbrüdern und -schwestern.

Die Zeit unserer Begegnung ist gekommen.

Ich rufe meinen Stamm auf……

Quelle mir leider unbekannt

Aus der Gruppe : Indian «۞» Spirit

VERGEBEN..

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Geschichte vom Vergeben

Ein Schüler kam einst zu seinem Meister und beklagte sich über die Menschen, die ihn in letzter Zeit beleidigt hatten oder unfreundlich zu ihm waren.

„Fast jeden Tag begegnen mir Menschen, über die ich mich aufregen muss, weil sie sich so dämlich verhalten, oder weil sie mich beleidigen oder mich verletzen“, klagte er.


Der Meister ging kurz ins Nebenzimmer und kam mit einem Messer und einem Korb voll Kartoffeln zurück, die er dem Schüler überreichte.

„Ich möchte, dass du an alle Personen denkst, die dich in letzter Zeit verletzt oder beleidigt haben. Dann ritzt du mit dem Messer den Namen jeder einzelnen Person auf eine Kartoffel.“

Dem Schüler fielen schnell einige Namen ein, und nach kurzer Zeit hatte er mehrere Kartoffeln beschriftet.

„Gut“, sagte der Meister. „Hier hast du einen kleinen Sack. Gib deine Kartoffeln da hinein und trage den Sack eine Woche lang überall mit dir. Dann komm wieder zu mir.“


Der Schüler tat, wie der Lehrer ihm geheißen hatte. Anfangs empfand er das Tragen des Sackes nicht als besonders schwierig. Aber nach einigen Tagen wurde der Sack immer lästiger; außerdem begannen die angeritzten Kartoffeln zu stinken.
Nach sieben Tagen begab sich der Schüler mit seinem Sack wieder zum Meister.

„Hast du aus dieser Übung etwas gelernt?“ fragte dieser.

„Ich denke schon“, antwortete der Schüler. „Wenn ich anderen nicht vergebe, trage ich diese Gefühle des Ärgers immer mit mir, genau wie die Kartoffeln. Und irgendwann verfault das Ganze auch noch. Also muss ich die Kartoffeln entfernen, indem ich meinen Mitmenschen vergebe, so wie es alle großen Weltreligionen predigen.“

„Gut“, sagte der Meister, „du kannst vergeben und so die Kartoffeln loswerden. Überlege bitte, welchen dieser Personen du vergeben kannst, und entferne die entsprechenden Kartoffeln aus deinem Sack.“

Der Schüler dachte nach. Die Vorkommnisse, deretwegen er die Kartoffeln in den Sack gegeben hatte, waren alle schon mindestens eine Woche her; und so vergab er allen Personen und entfernte alle Kartoffeln aus dem Sack.

„Ausgezeichnet“, sprach der Meister und lächelte. „Dein Sack ist wieder leer. Deshalb möchte ich jetzt, dass du für alle Personen, die dich in der letzten Woche verletzt haben, erneut Kartoffeln beschriftest und in den Sack gibst.“

Der Schüler erschrak, denn er erkannte, dass sich so sein Sack schon wieder mit Kartoffeln füllen würde.
„Meister“, rief er, „wenn ich so weitermache, werde ich ja immer Kartoffeln im Sack haben!“

„Ganz genau“, antwortete der Meister verschmitzt, „solange irgendjemand etwas gegen dich sagt oder gegen dich handelt, wirst du Kartoffeln im Sack haben.“

„Aber ich kann doch nicht beeinflussen, was andere sagen oder tun. Was bringt denn die Aufforderung aller Religionen, zu vergeben, wenn wir immer aufs Neue vergeben müssen?“

„Nicht besonders viel, das muss ich zugeben“, antwortete der Meister. „Es ist eben die konventionelle Methode, die von den Religionen und Philosophen gepredigt wird. Das Problem ist, dass sie nur an die Kartoffeln denken und nicht an den Sack. Aber wenn die Kartoffeln deine negativen Gefühle sind, was ist dann der Sack?“

Der Schüler überlegte. Schließlich sagte er:
„Ich denke, dass der Sack mein Ego ist. Ohne den Sack gibt es keine Kartoffeln… und ohne mein Ego keine negativen Gefühle.“

„Was passiert also, wenn du den Sack loslässt?“, fragte der Meister.

„Dann… dann ist das, was die Leute gegen mich sagen oder tun, kein Problem mehr für mich.“

„Richtig – und in diesem Fall wirst du niemanden mehr finden, dessen Namen du in eine Kartoffel ritzen könntest. Der traditionelle Weg der Religion und Philosophie betont das Streben nach etwas.
Das Dao hingegen bedeutet, nicht zu streben, auch nicht nach der Illusion eines Ego.
Dann gibt es nämlich nichts mehr, wofür oder wogegen du streben müsstest, sondern du bist eins mit dem Lauf der Welt.“

Verfasser leider Unbekannt

Osho: Wenn du erwachst, kommst du zum Sein. — nit möööglich!

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Tschuang Tse erzählte einmal einen Traum – dass er ein Schmetterling geworden war. Am Morgen dann war er ziemlich verstört, denn es stieg in ihm eine Ahnung auf, dass, wenn Tschuang Tse nachts, im Traum, ein Schmetterling werden könne, es umgekehrt möglich sei für den Schmetterling zu träumen, er sei nun Tschuang Tse geworden! Wenn […]

über Osho: Wenn du erwachst, kommst du zum Sein. — nit möööglich!

Vergebliche Suche … — UNSER WORThaus

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. Vergebliche Suche … . Ich schaue, hoch vom Regenbogen, hinunter auf blühende, schöne aber auch hässliche Welt. Ich bin meinem Sehnen vorausgezogen – ich sucht’ einen Platz der meinem Denken gefällt. Ich sucht’ einen Ort an dem die Gier nicht daheim – ich sucht’ eine Gegend mit menschlich‘ Gefühlen – ich sucht’ einen Acker […]

über Vergebliche Suche … — UNSER WORThaus

Ich liebe..

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Ich liebe Gedanken,
die kein Ende haben
und die sich nicht aufhalten lassen
von Regeln und Gesetzen,
sondern die, nur geführt von der Liebe,
ihre eigene Welt schaffen,
in der ich leben und hoffen kann
gegen jede Zerstörung
und gegen die Hoffnungslosigkeit, die sich ausbreitet.

–Ullrich Schaffer–