Erweise Dich als Schale. nicht als Kanal..

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Aus einem Brief von Bernhard von Clairvaux (1090–1153)

Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale, nicht als Kanal,

der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt,

während jene wartet, bis sie gefüllt ist.

Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfließt,

ohne eigenen Schaden weiter, denn sie weiß,

dass der verflucht ist, der seinen Teil verringert …

Wir haben heutzutage viele Kanäle in der Kirche,

aber sehr wenige Schalen.

Diejenigen, durch die uns die himmlischen Ströme zufließen,

haben eine so große Liebe, dass sie lieber ausgießen wollen, als

dass ihnen eingegossen wird,

dass sie lieber sprechen als hören,

dass sie bereit sind zu lehren, was sie nicht gelernt haben,

und sich als Vorsteher über die anderen aufspielen,

während sie sich selbst nicht regieren können.

Lerne auch du, nur aus der Fülle auszugießen,

und habe nicht den Wunsch, freigebiger als Gott zu sein.

Die Schale ahmt die Quelle nach.

Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist, strömt sie zum Fluss, wird sie zur See.

Die Schale schämt sich nicht, nicht überströmender zu sein als die Quelle …

Du tue das Gleiche!

Zuerst anfüllen und dann ausgießen.

Die gütige und kluge Liebe ist gewohnt überzuströmen,

nicht auszuströmen …

Ich möchte nicht reich werden, wenn du dabei leer wirst.

Wenn du nämlich mit dir selbst schlecht umgehst,

wem bist du gut?

Wenn du kannst, hilf mir aus der Fülle;

wenn nicht, schone dich.

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Zehn Gebote..

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Die "Zehn Gebote" der neuen Zeit

1. Folge immer Deinen Herzen – es ist Dein Wegweiser und bester Ratgeber !

2. Lasse Dich von Liebe, Freude und Freiheit leiten !

3. Sei immer Du selbst und gehe Deinen Weg. Es gibt keinen Mittelweg – sei also geradlinig, schreite mutig voran und bleibe Dir treu !

4. Sei ehrlich, aufrichtig und wahrhaftig…zu dir selbst und zu allen anderen – aber bleibe immer herzlich !

5. Liebe Dich selbst, so wie du bist – mit all Deinen positiven und negativen Aspekten – aber gib immer den positiven Anteilen in Dir die Aufmerksamkeit, damit sie so die Nahrung bekommen, um sich zu vermehren !

6. Liebe alle Menschen und jedes Lebewesen auf der Erde – aber verliere Dich nicht und gib Dich selbst niemals auf !

7. Urteile und richte nicht…über nichts und niemanden – am wenigsten über Dich selbst !

8. Entwickele Dein einzigartiges, vollkommenes Potential und glaube Deiner eigenen inneren Wahrheit – denn nur Deine eigene Wahrheit führt Dich ans Ziel Deiner Träume !

9. Achte auf Dein Bewusstsein und bleibe im Augenblick – suche in jeder Situation das Geschenk, das Dir der jeweilige Moment offenbart !

10. Vertraue Gott und dem Fluss des Lebens, bei allem, was geschieht. Alles ist gut, wie es ist – es gibt nichts zu befürchten, alles geschieht zu Deinem Besten – also sorge Dich nicht und schöpfe immer wieder neuen Mut !

–Verfasser ist mir leider Unbekannt–

Suche..

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Ich sehe den Abhängigen als Sucher; allerdings einen missgeleiteten.

Der Süchtige ist ein Mensch auf der Suche nach Lebensfreude, vielleicht sogar auf der Suche nach einer transzendenten Erfahrung – und ich möchte betonen, dass diese Art der Suche außerordentlich positiv ist.

Der Süchtige sucht zwar am falschen Ort, aber er strebt nach etwas sehr Wichtigem, und wir können es uns nicht leisten, dieser Suche keine Beachtung zu schenken.

–Deepak Chopra–

Wir alle sind..

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Wir alle sind, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht,

aus einer Ganzheit in diese Welt geworfen,

die uns durch die Vielfalt ihrer Einzelheiten die Ganzheit vergessen ließ.

Was immer wir auch auf dieser Welt tun,

um unseren unbewußten oder bewussten Hunger und Durst nach Einheit zu stillen,

die Welt wird es uns nicht geben können.

Erst wenn in uns

durch Schmerz, Not, Verzweiflung, Aussichtslosigkeit der Hunger und Durst sich so gesteigert hat,

dass wir es nicht auszuhalten gewillt sind und die Welt nicht mehr in der Lage ist,

uns eine Lösung zu versprechen, dann werden wir alles fallen lassen,

was uns lieb, wert und teuer war,

und erst durch diese bedingungslose Kapitulation, wenn wir nichts mehr in den Händen haben,

wird uns all das geschenkt,

um das wir auf unsere Art verzweifelt ein ganzes Leben lang gerungen haben.

“Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes

das inwendig in Euch ist – und nach seiner Gerechtigkeit,

und alles andere wird Euch gegeben.”

–Dr. Walther H. Lechler–

Geheimnis..

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Eine Welt in einem Sandkorn zu sehen und einen Himmel in einer Wildblume,

die Unendlichkeit in der Hand zu halten und die Ewigkeit in einer einzigen Stunde.

–William Blake–

view..

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Dont climb mountains

that people can see you.

Climb mountains

so that you can see the world.

Ich suche meinen Stamm..

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Ich suche meinen Stamm.

Die Leute meines Stammes sind leicht zu erkennen:

Sie gehen aufrecht, haben Funken in den Augen und ein Schmunzeln auf den Lippen.

Sie sind weder heilig noch erleuchtet.
Sie sind durch ihre eigene Hölle gegangen, haben ihre Schatten und Dämonen angeschaut, angenommen und offenbart.

Sie sind keine Kinder mehr, wissen wohl was ihnen angetan worden ist, haben ihre Scham und ihre Rage explodieren lassen und dann die Vergangenheit abgelegt, die Nabelschnur abgeschnitten und die Verzeihung ausgesprochen.

Weil sie nichts mehr verbergen wollen, sind sie klar und offen.
Weil sie nicht mehr verdrängen müssen, sind sie voller Energie, Neugierde und Begeisterung.
Das Feuer brennt in ihrem Bauch!

Die Leute meines Stammes kennen den wilden Mann und die wilde Frau in sich und haben keine Angst davor.

Sie halten nichts für gegeben und selbstverständlich, prüfen nach, machen ihre eigenen Erfahrungen und folgen ihrer eigenen Intuition.

Männer und Frauen meines Stammes begegnen sich auf der gleichen Ebene, achten und schätzen ihr „Anders“-Sein, konfrontieren sich ohne Bosheit und lieben ohne Rückhalt.

Leute meines Stammes gehen oft nach innen, um sich zu sammeln,
Kontakt mit den eigenen Wurzeln auf zu nehmen, sich wieder finden, falls sie sich durch den Rausch das Lebens verloren haben.

Und dann kehren sie gerne zu ihrem Stamm zurück, denn sie mögen teilen und mitteilen, geben und nehmen, schenken und beschenkt werden.
Sie leben Wärme, Geborgenheit und Intimität.
Getrennt fühlen sie sich nicht verloren wie kleine Kinder und können gut damit umgehen.
Sie leiden aber an Isolation und sehnen sich nach ihren Seelenbrüdern und -schwestern.

Die Zeit unserer Begegnung ist gekommen.

Ich rufe meinen Stamm auf……

Quelle mir leider unbekannt

Aus der Gruppe : Indian «۞» Spirit