Begrenzung der Wünsche..

Gepostet am Aktualisiert am

Unsere Wünsche binden uns

Wenn einer einen Affen fangen will, präpariert er ein Gefäss mit einer kleinen Öffnung

und füllt es mit ein paar Süssigkeiten. Der Affe, der das Futter gerne haben möchte,

steckt seine Pfote in das Gefäss und ergreift eine grosse Handvoll Futter.

Aber die gefüllte Faust kann er durch die kleine Öffnung nicht mehr herausziehen.

Nur wenn er seinen Griff lockert, ist es ihm möglich, sich zu befreien.

Das Verlangen nach dem Futter ist es, was seine Pfote festhält.

Diese Welt ist das Gefäss,

und unsere karmischen Verstrickungen sind die enge Öffnung.

Unsere Wünsche sind die Süssigkeiten im Gefäss,

und da die Welt dieses Gefäss ist,

das die Wünsche "Süssigkeiten" enthält,

steckt der Mensch seine Hand in das Gefäss.

Sobald er seine Wünsche aufgibt, kann er sich frei bewegen.

Um Freiheit zu erlangen, muss man zuerst verzichten und aufgeben.

In der Sprache der Philosophen heißt das

"Entsagung".

Wir meinen,

dass es die Welt ist,

die uns bindet,

aber die Welt ist nicht der aktive Teil.

Es ist unser eigenes Verlangen,

das uns bindet.

–Sathya Sai Baba–

Quelle: Phyllis Krystal: Begrenzung der Wünsche

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