28.April

Gepostet am Aktualisiert am

Hallo Ihr (((Lieben))),

ich habe wieder einen wunderschönen Text von meinem täglichen Meditationsbuch „Berührungspunkte“, den ich Euch einfach weitergeben möchte.

Liebe Grüße und herzliche Umarmung

von mir zu dir.

28. April

Das Bedürfnis des Menschen, im Recht zu sein, ist so groß, dass er bereit ist, dafür sich selbst, seine Beziehungen – und sogar die Liebe zu opfern.
Reuel Howe

Wir haben ein zwanghaftes Bedürfnis, im Recht zu sein, und zu beweisen, dass wir wirklich im Recht sind. Oft wurde von uns erwartet, dass wir mit unserem Leben zurechtkommen und immer alles im Griff haben – als ob unsere Männlichkeit davon abhinge!

Und so lässt es sich erklären, warum wir uns in unserer männlichen Ehre gekränkt fühlen und meinen, unsere ganze Persönlichkeit wäre in Frage gestellt, wenn wir nicht immer sofort eine Lösung parat haben oder wir mit unserer Ansicht alleine dastehen. In solchen Situationen müssen wir uns bewusst machen, dass unsere männliche Ehre darin besteht, aufrichtig zu sein und nicht darin, recht zu haben. Wir beweisen unsere Männlichkeit, indem wir uns selbst treu bleiben – und nicht durch Unbesiegbarkeit. Wenn wir immer im Recht sein wollen, schaden wir unseren Beziehungen. Wir durchschneiden das Band zwischen uns und den Menschen, die wir lieben. Unsere Haltung wird zu einer feindlichen und egoistischen Forderung.

Wir wollen lernen, dass es in Beziehungen Raum für Unterschiede gibt. Wir können Menschen lieben und respektieren, die nicht unserer Meinung sind. Es steht uns vollkommen zu, hin und wieder im Unrecht zu sein.

Ich muss nicht für alles eine Antwort parat haben. Heute ist das, was ich äußere, nichts als die Meinung eines aufrichtigen Menschen.

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6 Kommentare zu „28.April

    Sternenfalter sagte:
    28. April 2009 um 1:20 am

    Gibt es etwas schöneres als Individualität. Dadurch wird die Welt erst interessant. Dadurch können wir uns aufschwingen, zu neuen Erkenntnissen im Respekt für den Anderen (Mensch, Tier, Pflanze, Stein) und der Möglichkeit, seine eigene begrenzte Sichtweise ein klein wenig zu erweitern.

    ***************** sagte:
    28. April 2009 um 1:48 am

    Das Gebet des PATRIARCHEN für Patriarchen?
    Wer hat; wer ist WIR?
    Wer ist „UNS“?

    Hansy sagte:
    28. April 2009 um 3:31 am

    Wenn ich weiß, was ich weiß, dann sage ich es auch. Trotzdem kann Wissen zu Überheblichkeit führen.
    Davor hüten wir UNS.
    Uns und Wir sind die Gesamtheit des Ich’s.
    Ist nur ein Problem, wenn die Einzelteile in Streit geraten.

    ***************** sagte:
    28. April 2009 um 3:51 am

    So wie es kein „Einzelteil“ gibt, gibts kein „Uns“ oder „wir“. Beides sind Verallgemeinerungen des Verstandes.

    Sternenfalter sagte:
    28. April 2009 um 8:55 am

    Erkennen ist nur durch Abgrenzung möglich.
    Dabei das Verbindende Element nicht aus den Augen zu verlieren, ist weise.
    Zu wissen, das ich nur einen Bruchteil eines Bruchteiles wissen kann, ist vernünftig.

    Hansy sagte:
    29. April 2009 um 2:40 am

    Ich bin Alles und Nichts,
    nicht das Eine und nicht die vielen,
    gerade mal nichts.
    Und doch bin Ich hier unter Vielen,
    es ist nur ein Schein und Ein-Druck,
    der vergehen wird, so wie er kam.

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