MEVLANA

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Mevlana
Komm, komm … wer immer du bist,
Wanderer, Götzenanbeter,
du, der du den Abschied liebst,
es spielt keine Rolle.
Dies ist keine Karawane der Verzweiflung.
Komm, auch wenn du deinen Schwur tausendfach gebrochen hast.
Komm, komm, noch einmal, komm.
Komm, wer immer du bist …, schrieb also damals im dreizehnten Jahrhundert Mevlana Celaleddin Rumi, einer der beliebtesten Dichter und Philosophen der islamischen Welt, in persischer Sprache.
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5 Kommentare zu „MEVLANA

    Ibrahim sagte:
    8. Juli 2008 um 6:37 am

    das ist auch von ihm:
    Alleine ist der Mensch nichts!

    Ob wir in Freude sind oder in Kummer, lasst uns zusammenkommen. Klagen wir uns gegenseitig unser Leid und sprechen wir miteinander.

    Wenn unser Geliebter die Grenze überschreitet, lasst uns sie auch überschreiten. Doch wenn unser Geliebter wenig spricht, lasst uns auch wenig sprechen.

    Wir sind zwar mutige und kräftige Menschen, doch wenn wir uns alleine auf den Weg begeben, dann werden wir so schwach und kraftlos sein wie ein Kind. Wir werden die auf uns zukommenden Schmerzen nicht aushalten und zu schreien beginnen.

    Auf dem Weg der Nicht-Existenz, geht man nicht alleine. Es gibt viele Gefahren auf diesem Weg. Glaube nicht, dass du alleine die Zemzem -Quelle erreichen kannst!

    Alleine ist der Mensch nichts. Wenn wir alle zusammenkommen, werden wir erst zu einem Menschen. Los, lasst uns zusammenkommen, um ein Mensch zu werden.

    Der Geist der Schöpfung ist verschleiert, zugedeckt, er ist nicht offensichtlich. Los, lasst uns zusammenkommen. Schlagen wir unsere Zelte am Rande des unendlichen Meeres der Einheit auf. Lasst uns zur Einheit werden. Lasst uns Eins werden. Lasst uns zusammenkommen und ein Mensch werden.

    ***************** sagte:
    8. Juli 2008 um 9:59 am

    Für denjenigen der glaubt das zu brauchen – soll er in der Illusion verweilen – da wäre jemand, außer ihm.Ein guter Derwisch tanzt mit sich selbst.

    Hansy sagte:
    8. Juli 2008 um 12:11 pm

    Alleine wären wir niemals zu der Quelle gelangt, viele Meister haben uns ihr Wisse gegeben. Nachdem wir nun in der Quelle sind, wäre es Hochmut, unser Wissen nicht anderen weiter zu geben. Deshalb lasst uns zusammenkommen, denn wir selbst haben es auch nicht alleine geschafft. Und wer das anders sieht, der ist noch nicht in der Quelle, der hat die Liebe nicht.

    ***************** sagte:
    9. Juli 2008 um 6:26 am

    Doch da ist niemand wirklich.Wir sind unsere Meister und alles „angenommen“ ist von uns selbst.
    Es grüßt advaita, ähh Satya

    Hansy sagte:
    9. Juli 2008 um 2:20 pm

    …du musst erst alles in nichts integrieren, das ist die nächste Stufe und dauert wohl noch etwas, gell Frischling!

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