Monat: Mai 2008

Was uns groß und wichtig erscheint, plötzlich nichtig und klein!!!

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Hier und jetzt leben zu dürfen!

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Hier und jetzt leben zu dürfen!
Nicht hier und jetzt leben, sondern hier und jetzt leben zu dürfen.
Es klingt etwas komisch, aber es ist der Blickwinkel eines Menschen.
Vor 30 Jahren habe ich gewußt,
Wenn du isst, solltest du nur essen, oder wenn du sitzt, solltest du nur sitzen……………..
Hat es mir was gebracht?
Mit meinen Willen und Wollen…………..NEIN, das könnte ich nicht.
Ich wollte es, aber………..
Ich habe vor 5 Jahren mein Leben geändert, Dank meinem Aufenthalt in der Klinik Bad Herrenalb.
Seitdem sage ich jeden Morgen;
Danke Gott, dass ich heute Morgen aufstehen darf.
Ich bete, dann sage ich Gott:
Gott ich lege mein Leben in Deine Händen, mach wie Du es möchtest.
Dein Wille geschehe, nicht meiner.
Und was passiert, merke ich langsam.
Ich kann tatsächlich zur Zeit essen und mit meinem Gedanken beim Essen bleiben.
Weil für mich es nur eine Gedanke beim Essen gibt.
DANKBARKEIT.
Ich bin auf dem richtigen Weg und darüber bin ich sehr Dankbar.
Das Leben ist einfach fantastisch und ich lerne jeden Tag wieder was neues.
Wovvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvv.

Eine neue Brille

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Drei kleine Fische schwammen nahe der Küste von Laguna herum. Sie machten alberne Spiele. Sie hatten gerade Frühstück gehabt und waren nicht hungrig, sie spielten einfach nur. Ein großer weiser Fisch kam des Weges und sagte: >> Guten Morgen, Mädchen und Jungs! ist das Wasser nicht herrlich heute Morgen? <> Moment mal, Moment mal! Dieser Kerl hat über Wasser gesprochen? Was ist Wasser? Habt ihr jemals etwas von > Wasser < gehört?<> Nein, und ihr?<> Nie davon gehört!<> Ich auch nicht.<< Also schwammen die drei durch den ganzen pazifischen Ozean auf der Jagd nach Wasser, in dem sie lebten und sich bewegten und ihr Dasein fristeten.

aus dem Buch eine neue Brille von C. Chuck (2001, S. 91)

Gott, gibt es Dich wirklich?

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Gott, gibt es Dich wirklich?

Das Kind flüstert, „Gott, Sprich zu mir“
Und eine Wiesenlerche sang.
Aber das Kind hört es nicht.

Da schrie das Kind,
„Gott sprich zu mir!“
Und der Donner grollte am Himmel.
Aber das Kind hörte nicht.

Das Kind schaute sich um und sagte,
„Gott lass mich Dich sehen“
Und ein Stern leuchtete hell.
Aber das Kind bemerkte es nicht.

Und das Kind schrie
„Gott zeig mir ein Wunder!“
Und ein Leben wurde geboren,
aber das Kind wusste nichts davon.

Verzweifelt weinte das Kind
„Berühre mich Gott, und lass mich
wissen, dass du hier bist!“
Daraufhin reichte Gott nach unten
und berührte das Kind.
Aber das Kind wischte den Schmetterling ab
und ging unwissend davon.

Richard Beauvais

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Wir sind hier, weil es letztlich kein Entrinnen von uns selbst gibt.

Solange der Mensch sich selbst nicht in die Augen und Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht.

Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es für ihn keine Geborgenheit. Solange er sich fürchtet, durchschaut zu werden, kann er weder sich selbst noch andere Erkennen – er wird allein sein.

Wo können wir schon solch einen Spiegel finden, wenn nicht in unserem Nächsten?
Hier in der Gemeinschaft kann sich ein Mensch erst richtig klar über sich werden und sich nicht mehr als den Riesen seiner Träume oder den Zwerg seiner Ängste sehen, sondern als Mensch, der Teil eines Ganzen – zu ihrem Wohl seinen Beitrag leistet.

In solchem Boden können wir Wurzeln schlagen und wachsen; nicht mehr allein – wie im Tod – sondern lebendig als Mensch unter Menschen.

Richard Beauvais, 1964

Love Story

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Zuhören…..

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ZUHÖREN…..

Wenn ich dich bitte, mir zuzuhören und du anfängst, mir Ratschläge zu geben, hast du nicht das getan, worum ich dich gebeten habe.

Wenn ich dich bitte, mir zuzuhören, und du fängst an, mir zu erklären, wie ich fühlen und nicht fühlen soll, so trampelt du auf meinem Gefühlen herum.

Wenn ich dich bitte, mir zuzuhören, und du glaubst, meine Probleme lösen zu müssen, verhältst du dich mir gegenüber schlecht.

Ich bitte dich nur, mir zuzuhören, nicht zu reden oder zu handeln, nur mich anzuhören.

Ratschlag ist billig.

Ich bin nicht hilflos, eher entmutigt oder unsicher, aber nicht hilflos. Ich kann für mich selbst handeln. Wenn du etwas für mich tust, das ich für mich selbst tun kann und auch tun sollte, trägst du eher zu meiner Angst und Unzulänglichkeit bei. Aber wenn du es als einfache Tatsache ansiehst, dass ich gerade das fühle, was ich fühle, gleichgültig, wie unvernünftig es ist, dann kann ich aufhören, dich überzeugen zu müssen und kann mich eher damit befassen, was hinter den Gefühlen steckt… und wenn das klar ist, sind die Antworten auch klar und ich brauche keine Ratschläge.

Gefühle, die irrational erscheinen, machen einen Sinn, wenn wir verstehen, was hinter ihnen steckt. Das ist der Grund, warum Gebete manchmal bei einigen Menschen funktionieren, weil die Höhere Macht keine Ratschläge gibt oder versucht, Dinge zu reparieren, sondern nur zuhört und dich deine eigenen Erfahrungen machen lässt.

So, bitte, höre mir nur zu, und wenn du etwas erzählen möchtest, warte bis du dran bist und dann werde ich dir zuhören.